Montag, 30. August 2010

Von Montréal nach Joliette

Zeit, die letzten Tage zu rekapitulieren! Ich sitze gerade in meinem Zimmer im schönen Joliette http://www.ville.joliette.qc.ca/ - "schön" gleich im zweifachen Sinne, denn die Woche über ist und wird es draußen sommerliche 30 Grad warm sein (ein skype-Telefonat mit Muttern hat ergeben, dass in Deutschlands Süden gerade erfrischende 8 Grad herrschen ;-)).

Angekommen in Joliette bin ich am Freitag, den 27.08.10, gegen 17 Uhr nachmittags, zusammen mit Angélica, einer der mexikanischen Sprachassistentinnen. Joliette liegt in einer der 17 Verwaltungsregionen Kanadas, im québecischen Lanaudière und ist eine von insgesamt sechs zu Lanaudière gehörenden regionalen Grafschaftsgemeinden. Der Name der Stadt geht übrigens auf den Notar Barthélemy Joliette zurück:
http://www.ville.joliette.qc.ca/histoire.html.

Die drei Tage zuvor habe ich mit rund 60 anderen Sprachassistenten und -assistentinnen aus Mexico, Irland, GB, Frankreich und Deutschland im "Quality Hotel Dorval" in der Nähe des Pierre Elliott Trudeau Flughafens Montréal (benannt nach dem liberalen kanadischen Premierminister (1986 - 1984) Pierre Trudeau (1919 - 2000)) verbracht. Die Einführungstagung wurde von einem der Träger des Fremdsprachenassistenten - Programmes, dem MELS (Ministère de l'Éducation, du Loisir et du Sport -
http://www.mels.gouv.qc.ca/ ) organisiert.

Nach meinem einstündigen Flug von Toronto nach Montréal musste ich erstmal eine halbe Ewigkeit auf den Shuttlebus warten, der mich wie am Telefon verabredet zum Hotel bringen sollte. Noch während ich mich darüber ärgern wollte, dass ich bestimmt als einzige zu dem auf 18 Uhr angesetzten Abendessen mit allen Assistenten ankommen würde, tauchten mehrere eben so schwer wie ich bepackte junge Gesichter an der Haltestelle auf - et voilà, andere Deutschassistenten! Gemeinsam fuhren wir schließlich ins Hotel und bezogen unsere komfortablen Zweibett-Suiten.


Auf uns wartete ein leckeres Abendessen sowie ein paar "brise-glace" (dt. "Eisbrechen") - Kennenlernspiele, um einander ein wenig "beschnuppern" zu können. Uns wurde frei gestellt, trotz vereinzelter Jet-Lag-Symptome und/ oder genereller Müdigkeit noch gemeinsam mit den "Moderatoren" der Veranstaltung - Nina (Deutsche und in Québec lebend) und Andy (Engländer und in Québec lebend) in das nächsgelegene "Centre de quilles" (frz. quille (f). - der Kegel) zu gehen um dort zu bowlen. Ich bin noch mitgegangen und habe wohl den schlechtesten Score von allen eingeheimst - aber auch das war lustig ;-).

In den nächsten Tage wurden wir mit Infos und Geschenken überschüttet - ein Pullover, eine Trinkflasche sowie eine Tasche mit der Aufschrift "Assistants de langue, Québec 2010-2011" sowie Hefte mit Unterrichtsentwürfen unserer Vorgänger als auch ein anderes mit allerhand Tipps zum Leben im Québec (Bankkonto eröffnen, Mietauto leihen, etc.), dazu noch Broschüren über kulturelle Veranstaltungen im Québec, Ideen zur Freizeitgestaltung, ...


An einem Abend waren wir in Montréal in einem Pub und konnten dort durch Ansteck-Buttons billiger Getränke bekommen. Ich habe mir mit Sou (einer der niedlichsten Französinnen die ich jemals gesehen habe, sie kommt aus Metz) einen großen "Salada grecque" geteilt. Am letzten Tag gab es für die Deutschen noch einen vom Goethe-Institut Montréal organisierten Workshop und mittags kamen bereits unsere résponsables - die für uns zuständigen Betreuungslehrer. Marilène, meine résponsable, war leider zeitlich verhindert, vertreten wurde sie von ihrer Kollegin Jocelyne.
Jocelyne ist eine sehr dynamsiche und junggebliebene Mitsechzigerin, mit der Angélica und ich uns sehr locker und humorvoll unterhalten konnten. Auf der Fahrt nach Joliette wussten wir noch nicht, dass der Freitag Jocelynes 59. Geburtstag war - später sollte sie uns noch nach Hause zu sich einladen und dort mit einer Runde Sekt ihren Ehrentag feiern.

Wir werden uns sowohl als gesamte Fremdsprachenassistenten - Gruppe als auch nur die deutschen Assistenten für sich während der Programmlaufzeit mehrere Male treffen, mindestens zwei bis drei Mal wenigstens. Zum einen um gemeinsam Québec zu erkunden, sich wiedersehen und auszutauschen, zum anderen auch um das ganze Programm aber auch sich selbst als "Lehrkraft" zu bewerten.


Beispielsweise sind für Anfang und Ende Oktober bereits Veranstaltungen angekündigt. Voraussichtlich am ersten Oktoberwochenende werden wir nach Tadoussac, einer kleinen Ortschaft an der Mündung des Saguenay-Fiords, fahren um dort Wahle zu beobachten, Kanu zu fahren und/ oder zu raften und Ponys auf einer Farm zu gucken ;-). Und am letzten Oktoberwochenende wird in Montréal ein "Evaluations"-Treffen stattfinden, wo wir uns über unsere ersten Eindrücke und evenutelle Probleme sowie Unterrichts-Tipps austauschen können. Das MELS arbeitet wirklich hervorragend mit dem PAD zusammen, ich bin bisher sehr beeindruckt.

Angekommen in Joliette habe ich erst mal meinen schrankartigen Koffer in meiner neuen Behausung geparkt und auch gleich Francosie, meine Vermieterin getroffen, die sehr freundlich und mütterlich ist. Sie hatte für die gesamte WG den Vorratsschrank schon ein wenig gefüllt - fürs Frühstück standen dort Mini- Croissants, Pains au Chocolat, Konfitüre und Brot sowie Kakao und Tee bereit. Sie meinte, sie habe selbst zwei Kinder die auf ihren Reisen im Ausland in allen möglichen Absteigen unterkommen mussten - das ist auch ein Grund warum sie es uns in der Rue Notre Dame gemütlich machen wollte, wenn wir ankommen. Trop gentil!
Ich wohne mit zwei Mexikanerinnen (Karla und Lucie), einem Engländer (Ed) und einer Engländerin (Catie) zusammen - tous très sympas!:)

Am Freitag ging es dann mit Angélica weiter zum Cégep, wo die hinreißende Marilène bereits auf mich wartete. Ich mochte Marilène auf Anhieb und in den nächsten Tagen sollte sich dieser erste spontane Eindruck nur noch verstärken. Angélica hat die ersten paar Tage bei Marilène gewohnt bevor sie nun eine Wohnung in Joliette gefunden hat. Wir beide und letztlich auch meine Mitbewohnerinnen wurden von Marilène zum Essen eingeladen, qir haben zusammen gelacht, uns toll unterhalten, waren einkaufen... nach diesem Wochenende fühle ich mich so, als würde ich Marilène schon seit Jahrzehnten kennen.

Hier geht gerade die Mais-Saison (québécois: blé d'Inde) zu Ende, wovon meine Mitbewohnerinnen sowie Marilène und ich profitiert haben um noch ein paar letzte köstlich süßlich schmeckende Maiskolben zu verspeisen. Und dies im Rahmen einer soirée entre filles (Mädelsabend), inklusive mexikanischer Musik, sowohl dank youtube als auch "life" mit Karlas Engels-Stimme und ihrem Gitarren-Spiel, Cumbia- Tanz(versuchen) [http://de.wikipedia.org/wiki/Cumbia]und mexikanischem Essen (Mais à la Limmette'n Salz sowie Tortilla gefüllt mit einer Mischung aus Hackfleisch und Gemüse). Meine und Marilènes erste Cumbia - Schritte sowie die engelhaft Gitarre-spielende und singende Karla sind auf Videomaterial festgehalten - trop cool! :D

Als Nachtisch gab es roten Wackelpudding mit Mini-Physalis (cerises de terre). Besonders die cerises de terre waren eine Neu- oder besser gesagt Wiederentdeckung für mich. Sie sind nicht nur als Tisch- oder Nachtischdekoration nett, sondern auch ihr intensiver Geschmack hat mich sehr begeistert - kann ich nur weiterempfehlen!

Übrigens: Eines meiner Liebelingsgebäude ist die unweit von meinem Wohnort liegende Stadtbibliothek, eine vormalige Kirche, auf deren Glockenturm nun Buchstaben prangen:
http://www.biblio.rinalasnier.qc.ca/ .

Mein neuestes Wort, das ich von Marilène gelernt habe:
quétène - québécois für "kitsch"/ "schlechter Geschmack".

Hier in Joliette ist große "rentrée des classes" angesagt - also der Schul-/Studien(neu)anfang überall. Sowohl Supermärkte als auch Papeterien und Modeboutiquen schreiben sich jetzt auf die Fahnen, jeden Schüler/ Studenten zu Beginn des besagten Ereignisses als Star seines Jahrganges dastehen lassen zu können - sei es dass man die tollsten Klamotten trägt oder den angesagtesten neuen Rucksack hat. Freitag werde ich wohl zum ersten Mal unterrichten - mal sehen wie die "lieben Kleinen" ;-) so drauf sind.

Donnerstag, 26. August 2010

Von den Niagarafällen nach Toronto

Dienstag, 24.08.2010, Programm: 1- Tages-Trip zu den Niagarafällen und weiter nach Toronto! Es ist mein letzter Tag bei Lia und Peter, am Tag darauf soll es mit dem Flieger von Toronto nach Montréal gehen, wo Vertreter des Ministère de l'Éducation, du loisir et du sport - kurz MELS - in Kollaboration mit dem PAD die anderen Assistenten und mich begrüßen werden.

Los ging es also am frühen Vormittag mit einem Freund von Lias Sohn Denis, zu den von London mit dem Auto etwa zwei Stunden entfernt liegenden Niagarafällen an der Grenze zwischen Kanada - Ontario und dem Bundesstaat New York. (Dementsprechend gibt es sowohl die US-Stadt "Niagra Falls" als auch die gleichnamige kanadische Stadt.) Von der 401 und dann weiter auf die 403 geht es zu den donnernden Wassermassen, während der Fahrt probiere ich mein radebrechenes Englisch etwas aus ;-) und Lakin, der Freund von dem ich spreche, gibt sein charmantes Englisch akzentuiretes Französisch zum Besten. So vergeht die Fahrt mit beiderseits bemühter Konversation, unterbrochen von einem Döse-Anfall meinerseits auf halber Strecke.

Übrigens liegt nicht weit entfernt von Niagra Falls das nicht damit zu verwechselnde Niagra-on-the-Lake, ein ca. 14.500- Seelen- Ort das am Lake Ontario, an der Mündung des Niagara River liegt. Der Niagara-Fluss grenzt die Niagara-Halbinsel östlich ab und verbindet den Ontariosee mit dem Erisee. An der Stelle, die wir Niagarafälle nennen, stürtzt genau dieser Fluss 58 Meter auf berauschend tosende Weise gen Unendlichkeit.

Endlich angekommen! Bevor Lakin und ich an der Uferpromenade des Touristenörtchens Niagra Falls entlanggehen, um uns dem wuchtigen Schauspiel zu nähern, besehe ich mir den natürlich sehr auf Touristen ausgerichteten Ort. Die Merchandising-Mschinerien laufen auf Hochtouren und die hoch in den Himmel ragenden Hotelgebäude plustern ihre Betongerüste auf um die Touristenscharen zu beherrbergen, denen - neben der vor der Türe vor sich hin stürtzenden Naturgewalt - allerhand Bühnenshows, ein Casino und dergleichen Späße mehr zur Verfügung gestellt werden.

Nahe des Parkplatzes, an dem Lakin hält, ist ein botanischer Garten mit wunderschönen Pflanzen und Schmetterlingen, durch den wir aus Zeitgründen nur durchhuschen. Dann 15 Minuten Ufer-Hopping, leider gibt meine Digitalkamera den Geist auf, aber ein paar gute Einstellungen sind noch drin. Da hat wohl entweder jemand was nicht richtig verstanden und dieser jemand bin leider ich oder irgendwas stimmt mit dem Zusammenspiel Akku-Aufladegerät und Stromspannung hier nicht - warum sollte sich meine Digicam nach nächtlichem Langzeitaufladen sonst so schnell verabschieden? Anyway, weg von dieser philosophischen Frage hin zu der Lösung des Problems: wir nehmen die "Fish-Eye"-Kamera, ein kleines Spielzeug für große Jungs, das eigentlich Denis gehört. So komme ich doch noch zu ein paar zugegeben rudimentär ;-) wirkenden Eindrücken meines Zielortes, man möge mir und meinem behändenen Freund jedoch die in ihrer Unbeholfenheit geradezu erfirschenden Fotos verzeihen - wer ist im heutigen Digitalzeitalter noch den Geduld erfordernden Umgang mit Nicht-Digi-Kameras gewohnt? :-)

Auf dem Weg vorbei an der Uferpromenade hinüber zu einem Pavillon mit Souvenirs werden wir pitschnass von dem herüberwehenden Wasser. Die Fälle sind gigantisch und ich genieße den Ausblick. Mich auf eines der Boote zu begeben, das Touristen ganz nahe an die Fälle bringt - dafür fehlen sowohl die Zeit als auch die dafür nötige Einstellung meinerseits, zu viel Geld für touristischen Schnickschnack auszugeben. Bei den Postkartenständen im Inneren des Pavillons werde ich dann aber doch schwach. Ein fluchser Großeinkauf Postkarten samt passender Übersee-stamps, damit für das seelische Wohl der Daheimgebliebenen gesorgt sei, und weiter geht es schon Richtung TORONTO *glitzernde Augen*.

Leider reicht die Zeit nur noch für eine sehr schnelle Sight-Seeing Tour durch die Downtown-Gegend. Toronto ist eine pulsierende Stadt, von der ich in der Schnelle nur einen kurzen, in meinem Kopf durchrauschenden D-Zug an Farben, Geräuschen, Sprachfetzen und Bildern mitnehmen kann. Abends: Treffen mit Denis und ein paar seiner Freunde. Wir essen in einem indischen Restaurant und begeben uns nach einem kleinen Spaziergang entlang einiger Häuserblöcke, kleiner Restaurants und das nächtliche Leben atmenden Boulevards zu einem Coffeshop.

Ankunft in London nachts: es ist 2 Uhr morgens. Ich schreibe noch elanvoll bis 3 Uhr Postkarten um meine nuptiale Hyperaktivität auszusaugen - was sich am nächsten Morgen mit Katerstimmung bezahlt macht. Ich stehe um 7 Uhr auf, wasche noch ein paar Sachen und jage sie durch den Trockner. Noch warm werden sie in den bereits etwas lädierten Reisekoffer geschmissen, ein "Robert-Q-Bus" bringt mich zum Flughafen Toronto.

Erkenntnis am Flughafen: Im Gegensatz zu London, GB, wo Wifi an öffentlichen Orten so rar hervorzulocken ist wie ein verschüchtertes kanadisches Eichhörnchen aus einer Mauerritze, und einem jedwede Anwandlung, unbedingt mit den lieben daheim- und nicht-daheim-Gebliebenen via Datenautobahn in Kontakt bleiben zu wollen teuer zu stehen kommt (ich sage nur: 6 Pfund für 1 h), ist Kanada DAS Land des drahtlosen und kostenlos an öffentlichen Plätzen zur Verfügung stehenden Internets. Sei es Sturbucks oder eben der Flughafen Toronto - freies Internet so viel das Herz begehrt.

Gegen 4 Uhr nachmittags heißt es dann: Leinen los, bye Toronto - Québec ich komme!

Freitag, 20. August 2010

London Heathrow







Ein paar letzte Stunden zusammen bevor es hinaus in die grosse weite Welt geht (unterstes Foto). Ein wenig Speed-Sightseeing und eine ausserplanässige Übernachtung in einem wunderschönen Hotel in Flughafennähe (Rennaissance Hotel - lange Geschichte :-)) und einer Spontanumbuchung direkt nach Toronto (ebenfalls lange Geschichte), beides auf Kosten meiner Fluglinie - und dann nach ein paar letzten Umarmungen (O-Ton Security-Guy, der vor uns stand: "Bekomme ich auch einen Kuss?" :-)) ab in Richtung Toronto.



Nach dem check-In erst mal Suche nach Gate B36 und einige Minuten später sitze ich in dem Flieger, der mich nach Toronto bringt. Planmässiges landen nach etwa 7 Stunden Flug (Zeit tod schlagen durch on-Bord-Schmackofatzen, Filme schauen, Britische Glamour oder "Le parler québécois pour les nuls";-) lesen). Ich war so angespannt, müde, dass ich garnicht mehr heulen konnte.
Schliesslich Ankunft in Toronto, ein schier endloser Weg durch 1000 Korridore bis zum Check-In, erstes Zusammentreffen mit einem kanadischen Beamten im immigration bureau - Wisch ist drin, weiter gehts!

Treffen mit Lia und Peter Grigoras, Lia ist Mamas Jugendfreundin und beherrbergt mich 5 Tage in London (ON). Aussentemperatur 25 Grad, 2 Stunden Fahrt nach London. Ich wundere mich dass mir das Smalltalken so leicht fällt und dazu auch noch in gutem Englisch (für das ich ein Kompliment von Peter bekomme). Sogar das Parcours-Hin-und Her-switshen von Englisch (Peter & Lia) auf Rumänisch (Lia & Peter), auf Französisch (Lia) und wieder zurück lässt sich erstaunlich gut meistern, obwohl ich eigentlich hundemüde bin, mir heiss ist, mir bei er Fahrt auf der Rückbank von dem Chickensandwich an Bord droht schlecht zu werden und ich mich konzentrieren muss um gleichzeitig zu smalltalken, meine neue Umgebung zu begutachten und mit dem Summen und Schwindel in meinem Kopf zurecht zu kommen. Erkenntnis: ich kann es anscheinend schaffen auch im Ausland nach einiger Anstrengung sprachlich katzenhaft auf die Pfoten zu fallen. Wo die sprachliche Eleganz fehlt, helfen Emphase in der Stimme und ein wenig komischerweise nun abrufbare Sicherheit. Vielleicht liegt es aber auch daran dass Lia und Peter schnell das Eis brechen und ich mich mit meinem Englisch hier etwas sicherer fühle als im messerscharfen UK-English, das zwar absolutely sexy ist, aber bei dessen Aussprache ich mich ohne passenden British accent fühle wie der Bauerntrampel schlechthin.

Komisch, ich hatte mir vorgestellt ich wäre gerade an dem Punkt als ich in Toronto aus dem Flieger steige wohl am Verheultesten und am Ende. Aber die Anspannung machts: wenn das innere Steinzeit-Weib erst mal den Bison erlegen muss(= jahrmillionen später Gate suchen -> rechtzeitig in den Flieger -> aussteigen und durch den ersten Check-In samt Visums-Eintragung in neuen Gefilden -> Lia udn Peter suchen -> Smalltalken & Mundwinkel glaubhaft freundlich nach oben bewegen), dann schiebt die Grossstadt-Amazone den Jammer-Drang kurz mal entschlossen beiseite.

Und nun? Ich sitze jetzt in einem wunderschönen eigenen Gästezimmer mit eigenem Bad - und, lebenswichtig:-), begehbarem Kleiderschrank!:) Mal sehen was der morgige Tag bringt...

Mittwoch, 11. August 2010

Bald geht es los...

Am Mittwoch Nachmittag, 18.08.10, geht es los in Richtung Kanada - Québec! Über London (GB) nach Montréal, weiter nach Toronto und schließlich London (CA - Ontario), wieder zurück nach Montréal und endlich ins putzige Joliette, wo meiner die fabulöse Marilène sowie eine Horde ;-) Schüler harren, die der deutschen Sprache dürsten und sie begierig aufsaugen werden - zumindest theoretisch :-). Da bleibt nur noch zu sagen:
Du courage avant tout!



Größere Kartenansicht