Samstag, 23. Oktober 2010

Bertholt Brecht und Otto Dix in Montréal!



«ROUGE CABARET - Le Monde effrayable et beau de Otto Dix» - (Die schrecklich-schöne Welt des Otto Dix) so heisst die erste auf nordamerikanischem Boden stattfindende Ausstellung zu Otto Dix [1891 - 1969], einem der bedeutensten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts.

Es ist schon ironisch, aber das ist wohl der Lauf der Dinge, denn das Stuttgarter Kunstmuseum besitzt eine der bedeutendsten Otto-Dix-Sammlungen, nach eigene
n Aussagen "die weltweit bdeutendste", ich musste aber wohl erst über den Atlantik fliegen um die sich so ganz in meiner Nähe befindenden Werke Otto Dix' wirklich zu entdecken.

Das Musée des Beaux-arts de Montréal hat die erste Otto dix gewidmete Ausstellung auf dem nordamerikanischen Kontinent auf die Beine gestellt.

Mit Marilène und einer Gruppe Kunst- und Deutschstudierenden des Cégep lauschte ich fasziniert, gespannt und bewegt der Museumsmitarbeiterin, die uns mit angenehmer Stimme und dem richtigen Gespür für wirklich interessante Anekdoten und anregende Details durch die Ausstellung führte.

"Schaurig-schön", beaux et effrayant, das sin
d Otto Dix Werke tatsächlich. Die Ausstellung zeigt in den ersten Räumen Zeichnungen und Gouachen, auf Papier gerbachte Wundmale des ehemaligen Feldartilleristen Dix, der sich während des Ersten Weltkrieges freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hatte.

Der Mensch als vom Krieg zerriebenes Wesen, zum Biest geworden, von den niedersten Instinkten getriebene Soldaten, verzeifelt, zerfressen vom alltäglichen Dasein in den Schützengräben - die Kälte, die Nässe, die Angst, die Schreie Verletzter, die miserablen Bedingungen in denen man als nahezu Halbtoter in seinem Erdloch auf den nächsten Befehl, den nächsten Einsatz, die nächste Explosion wartete. Die zerfetzten Körperteile der eigenen Kollegen ... Otto Dix malte sie: Gedärme, halb zerfetzte Gesichter, Gehirne.

Ja, es ist grausam, viszeral, fast ekelhaft - und doch schafft es Dix dank einer guten Portion Ironie und durch die Konfrontation mit dieser seiner Kriegsalltäglichkeit dem Betrachter neben einem kalten Schauer so etwas wie Verständnis einzuflößen. Verstehen, was der Krieg aus Menschen macht.

Er drückt keine subjektiven Emotionen aus, denn sein Credo lautet: Sehen und beobachten, um zu verstehen. Und die Wahrheit zeigen. Den Finger auf die Wunde legen und abbilden
, was grausamer Alltag ist. Er wertet nicht, er beschönigt nicht, er zeigt stumm und streng die Realität auf, setziert das Grauen - das um ihn herum und jenes, das er selbst in sich trägt. Viele seiner ehemaligen Soldatenkollegen brachten sich um, ertrugen die Erinnerung an das Erlebte nicht. Otto Dix malte. Als Therapie. Und um sich selbst und Vergangenes zu denuntieren.

Für mich, die kleine Wahl-Québecerin auf Zeit, war die Ausstellung eine wahre Erleuchtung und wie das Treffen alter Bekannter. Die Philosophie Nietzsches und dessen "Übermensch", Dürer und seine Selbstproträts, die düstere Seite Goyas, Bruegels Landschaftsmalerei, die Vanitasmotive alter flämischer Meister - ihnen allen war ich bisher einzeln in Büchern und Ausstellungen begegnet.

Doch Otto Dix führte sie alle auf eine nie gekannte Weise zusammen, er nahm Elemente dieser Künstler auf und verarbeitete sie neu. In einem großen Prozess des inneren "Zusammenpuzzelns" konnte ich all jene "alten Bekannten" nun in eine Reihe mit ihm stellen. Da stehe ich also, in der ersten diesem großen Künstler gewidmeten Ausstellung auf einem anderen Kontinent - und staune - und arbeite innerlich - und bin beeindruckt.

Dix war stark von Nietzsches Philosophie beeinflusst, seine einzige und leider verschollene Skulptur, von der nur noch Fotographien auffindbar waren, stellt den Kopf Nietzsches dar. Am Ausgang wurden dementsprechend unter anderem Nietzsches "Also sprach Zarathustra" auf Französisch feil geboten. Einer der Studierenden hat sich das Buch gekauft und liest es derzeit fleißig.






Und was Bertholt Brecht angeht: Seine "Dreigroschenoper" - im Französischen heißt sie übrigens aus mir nicht bekannten Gründen "Viergroschenoper": L'opéra de quat' sous - wurde in Montréal im Théatre du Nouveau Monde aufgeführt. Die Inszenierung war mitreißend gestalted und hat bei mir sowie den zuschauenden Cégep-Studierenden, mit denen ich dort war, großen Anklang gefunden. Besonders gefallen hat mir die Art, wie der Regisseur die im Stück angegebenen Regieanweisungen konkret in die Handlung einbetted hat.


So beispielsweise im zweiten Akt, Ort ist das Gefängnis in Old Bailey:
Die Polizisten sprechen unmittelbar vor der Verfolgungsjagd nach Macki Messer zunächst die Regieanweisungen laut und mit der gespannten Ernsthaftigkeit der nun folgenden, todesmutigen Jagd nach Macki aus, bevor sie handeln.
Dies lässt an die Komik alter Hollywood- Stummfilme und Slapstick-Komödien à la "Dick und Doof" und an die herzwerwärmenden, zu tränenreichen Lachanfällen animiereden Verfolgungsjagden denken, welche in Streifen im Stile von Charlie Chaplins "The Tramp"- Filmen vorkommen.

Naürlich taten die Requisisten und Kostüme im Stil der Zwanziger Jahre, die Musik von Kurt Weil, die "Gassenhauer" wie das Lied der Seeräuber-Jenny oder "die Moritat von Mackie Messer" ihr übriges, um die Zuschauer mitzureißen. Gesungen wurde zum Teil auch auf Deutsch und auch die Requisiten waren zum Teil auf Deutsch beschrieben- zum Beispiel die Schilder, welche an Jonathan Peachums Bettlerfirma angebracht sind.

Ich war etwas müde nach 3 Stunden Aufführung und einer Stunde Hin- und Rückfahrt. Gelohnt hat es sich natürlich dennoch auf jeden Fall!

In nur zwei auf einander folgenden Tagen durfte ich also zwei große deutsche Künstler neu erleben, ihre Werke in neuem Gewand betrachten und mich darüber freuen, aus meiner Perspektive hier im Ausland einen teils bekannten und doch veränderten, neuen Blick auf einen wunderbaren Teil dessen werfen zu dürfen, was die Kultur meines Herkunftslandes ausmacht.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Tadoussac

Am Wochenende vom 01. bis zum 03. Oktober ging es mit den anderen Sprachassistenten in Joliette nach Tadoussac (http://www.tadoussac.com/), einem hinreißenden Örtchen etwa 200 km von Québec City entfernt.
Und warum das Ganze? Abgesehen von der Möglichkeit, alle im Québec verstreuten Fremdsprachenassistenten mal wieder an einem Ort versammelt zu Gesicht zu bekommen, lockte der Ruf der hoffentlich zu bestaunenden Wale und die Aussicht auf feuchtfröhliches Kayaken und/ oder Raften auf dem Fjord inmitten sagenhafter kanadischer Natur.
Der Name "Tadoussac" kommt anscheinend aus der in jener Gegend speziellen Sprache der Bergläute und bedeuted wohl so etwas wie "Hügellandschaft" oder "hügelig".

Leider wurden Raften und Kayaken aufgrund der Wetterbedingungen am ersten Tag abgesagt, aber ein Ausflug in die Umgebung mit den anderen Deutschassistenten (danke fürs Mitnehmen im Mietwagen :-)) wurde zu einem mehr als zufriedenstellenden Ersatz zu den eigentlich geplanten Veranstaltungen mit größeren Gruppen.

Nicht nur dass wir uns in einem einfach herzerwärmend originellen, kleinen Tadoussacer Restaurant fernab vom normalen Troubel - ein Geheimtipp der Einheimischen - riesige und schmackhafte Portionen Muscheln und panierten Fisch einverleiben konnten, machte den Besuch in Tadoussac zu einem - in diesem Fall kulinarischen - Erfolg. Nach dem Essen ging es nämlich mit gut gefülltem Bagen und dementsprechend behäbigen Schrittes zum "Zodiac" (einer Art Luftboot)-Fahren auf dem Saguenay-Fjord, um den pechschwarz glänzenden Rücken der Wale etwas näher zu rücken und vielleicht sogar, mit etwas Glück, den sagenumwobenen Gesang der faszinierenden und wunderschönen Schwergewichte zu lauschen.

Nach Anlegen eines mindestens zwei Numemrn zu großen, aus gummigem Material bestehenden, sonnengelben Overalls sowie dazu passenden Gummistiefeln samt Regenjacke, Handschuhen und marineblauer Wollmütze bestiegen wir watschelnd das Zodiac-Boot. Ungefähr zwei Stunden verbrachten wir auf dem Boot, mal gemütlich dahin tuckernd, mal (mit Absicht unseres grinsenden Fahrers) gewaltige Haken auf der Wasserfläche schlagend. Bei jedem Aufprall jauchtzten wir begeistert gleich einer Horde sich todesmutig ins pitschnasse Abenteur stürtzender Neu-Matrosen. Vom Wasser durchgepeitscht, wurden wir mit der Zeit trotz Regenkotümierung durchnässt bis auf die Knochen .

Belohnt für unseren Wagemut wurden wir mit dem Anblick einiger Wale, deren stämmige Rückenflossen hie und da nahezu keck aus den Wellen ragten und mit majestetischer Wuchtigkeit an unserem Boot vorbeizogen. Unter meiner Kaputze hervorblinzelnd und mit salzig schmeckenden Lippen sah ich Möwen in nicht weiter Ferne, die ihre weiß - grau gefederten, flaumigen Bäuche an der Wasseroberfläche rieben, während sie mit wiegenden Bewegungen auf den von der Sonne glitzernden Wogen tanzten. Ein Gefühl zwischen absoluter und wilder Freiheit, Verbundenheit und einem "Ja, ich lebe und genieße es in vollen Zügen, hier auf einem mich von Kopf bis in den kleinen Zeh durchrüttelndem Gummiboot" - Gefühl sowie Staunen, Nervenkitzel und Dankbarkeit dafür, den Moment, das Leben und einfach alles genießen und aufsaugen zu dürfen.

Auch wenn mir meine Wirbelsäule die in Frequenz und Stärke doch sehr großzügig bemessenen Stösse beim Aufprall des Bootes auf dem Wasser vielleicht noch länger übel nehmen wird und ich nicht unbedingt jeden Monat durchgerüttelt und verfroren sowie mit dem Gefühl, eine volle Windel anzuhaben, an Land gelangen möchte, kann ich dieses Erlebnis jedem und jeder nur wärmstens empfehlen. Man braucht ein klein wenig abenteurerischen Wagemut und einen Schuss Verrücktheit sowie diese grandiose kanadische Naturkulisse - et voilà, schon hat man ein unvergessliches Erlebnis, dass sich garnicht so "standardtouristisch" anfühlt wie man es erwarten würde.

Diese Landschaft... die Weite, die meterlangen, buntgefärbten Blätterkorridore - der typische "Indian Summer", jahrhundertealte Felsformationen, der wunderbare Strand, die Sanddünen, die Möwen und nochmals und vielmals die Landschaft, die Landschaft, die Landschaft... und das edel rot-weiß glänzende "Hôtel de Tadoussac", welches dem Ort einen eleganten Anstrich verleiht. Eine Mischung bestehend aus kernig-bodenständiger nordamerikanischer Natur gepaart mit einem Hauch maritimer Noblesse, die an mondäne Badeorte wie zum Beispiel an den französischen Badeortes Biarritz denken lässt - wo eine gut betuchte Klientel in fein gewebtem Zwirn sich beim Flanieren auf der Chaussée den salzigen Wind um die Nase blasen lässt und in großen Korbsesseln oder auf weiß getünchten Holzliegen dem Sonnenbade zuspricht...

Le fabuleux destin d'Amalia chez Madeleine Poulin - Die fabehafte Welt der Madeleine

Wie im Flug ist ein Monat vergangen und ich kleines, nunmehr kanadisches Eichhörnchen ;-), bin so gut beschäftigt, dass ich mein Baby, den so viel beworbenen Québec-Reise-Blog, sträflich vernachlässigt habe. In diesem Monat ist in rasender Zeit unglaublich viel passiert. Zeit, rhetorisch die Frucht der Erlebnisse der letzten 4 Wochen abzuernten und diese "Beute" an Erinnerungen dem dürstenden Lesepublikum zu präsentieren.

Ende September/ Anfang Oktober gab es eine kleinen persönlichen Ortswechsel mit großer Wirkung: Ich zog bei Madeleine ein, einer hinreißenden mitfünfzigjährigen Québecerin, die ebenfalls Mitarbeiterin des Cégep und zuständig für die "Fondation" (sprich: Stiftung für das Cégep und sowas wie "fundraising") ist. Wie kam es dazu? Nach einem Monat WG-Leben in der Rue Notre Dame verfestigte sich langsam aber sicher mein Eindruck, dass meine WG-Mitbewohner zwar nett seien, ich aber in den kommenden 7 von 8 Monaten Gesamt-Porgrammlaufzeit eindeutig mehr Französisch sprechen und dies möglichst mit einem Muttersprachler tun wollte. Dank Marilène und Joanne, zuständig für Gastfamilien und internationale Studierende am Cégep, fand ich innerhalb kürzester Zeit jemanden, der mich Neu-Québecerin bei sich aufnehmen wollte - und diese Person ist die wunderbare Madeleine - mit Nachnamen nicht umsonst "Poulin" (Le fabuleux destin d'Amélie Poulin/ Die fabelhafte Welt der Amélie), denn fabelhaft ist sie ohne Untertreibung! :-)

Madeleine hatte bereits im letzten Jahr für 10 Monate eine Austauschschülerin, eine junge Columbianerin, bei sich aufgenommen und als wir uns vorgestellt wurden mochten wir uns auf anhieb - quasi "Liebe auf den ersten Blick". Abgesehen davon, dass ich nun täglich Französisch spreche, habe ich in Madeleine eine interessierte, weltoffene, unglaublich herzliche und wunderbare Zweit-Mama, Freundin, Gesprächspartnerin sowie künstlerisch tätige und kunstbegeister Hobbymalerin und Zwischenprüfungs-Coach-in (sie hat französische Literatur studiert und wird mir beim Lernen für den literaturwissenschaftlichen Teil helfen) gefunden!

Ich bewohne ein sehr schönes Zimmer in Madeleines Appartment, das ein riesiges Bett, im Gegensatz zu meinem Zimmer in der Rue Notre Dame einen richtigen Bürotisch hat, und über einen begehbaren Kleiderschrank verfügt. Madeleine und ich fahren morgens gemeinsam im Auto zum (15 Minuten entfernten) Cégep, wir schauen zusammen Filme, reden über Gott und die Welt und lachen viel und gerne mit einander. Und an den Wochenenden, wenn Madeleines Freund Pierre (hat seine eigene Firma im Ökologie-Bereich - Hobbymaler- und Fotograf sowie begnadeter Koch) da ist und seinen deliziösen "Croque Monsieur" mit Salat oder eine ander Köstlichkeit zaubert, dann bin ich auch immer ein gern gesehener Gast und darf sogar spontan Freunde mitbringen, die dann ebenso großzügig und herzlich bewirtet werden.

Wie mein Lieblings- Deutschstudent Michael, schottischer Englisch-Assistent der in St.-Andrews studiert und ebenfalls 8 Monate in Joliette ist. Ironischerweise nahm ich ihn, den überzeugten Vegetarier, gerade an dem Abend mit zu Madeleine, als Pierre sein butterzartes und hervorragendes Roastbeef gezaubert hatte. Aber Michael erhielt kurzerhand einfach eine Riesenportion von Madeleines wirklich süchtig machendem Gemüse-Couscous - und schon waren alle glücklich! :-) Wie man hoffentlich unschwer erkennen kann, bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung, den Schritt gewagt und aus der WG ausgezogen zu sein. Meine ehemaligen Mitbewohner und die anderen Assistenten sehe ich dennoch mindestens an den Wochenenden und/oder am Cégep, was mir auch sehr wichtig ist um nicht ab vom Schuss zu sein.

Für Madeleine bin ich nach eigenen Aussage schon jetzt sowas wie eine Tochter (sie hat einen Sohn, Félix, den ich bereits kennengelernt habe als er mit seiner Freundin Camille zum Abendessen da war). Sie nennt mich immer ganz stolz "ma grande belle fille" (meine große schöne Tochter) überhäuft mich mit Komplimenten und Umarmungen und ist einfach ein rundum reitzendes Geschöpf.

Fazit: In Madeleine habe ich eine Seelenverwandte, interessierte Zuhörerin und immer-gesprächsbereite Zweit-Mutti gefunden. Selbst in meinen kühnsten Erwartungen hätte ich nicht geglaubt, eine so nette Gastmutter zu finden und ich bin überzeugt davon, dass die nächsten Monate mit ihr bis zu meiner leider nötigen Abreise (beidseitige Sturzbäche an Abschieds-Tränen sehe ich jetzt schon voraus) einfach toll werden.

Am Cégep geht die Arbeit ihre geregelten Bahnen und ich bin sehr froh mit den Studierenden zusammenarbeiten zu können. Oft reibe ich mir ungläubig die Augen und staune, wie sehr einige Studierende an der deutschen Sprache interessiert sind. So wie die beiden Studierenden aus dem Allemand- I -Kurs neulich, die mit einer Zeitung mit internationalen Nachrichten in die Sprechstunde kamen und mich baten, gemeinsam über ein aktuelles (politisches) Thema auf Deutsch zu diskutieren. Ich habe mir dann mit den beiden Jungs die Tagesthemen im Internet angeschaut, ihnen einige Namen von wichtigen deutschen Zeitungen aufgeschrieben und war am Ende der 45 Minuten sichtlich gerührt und begeistert davon, dass die beiden garnicht darauf drängten pünktlich zu gehen, sondern sich die Nachrichten noch unbedingt bis zum Schluss ansehen wollten. Um das ganze nicht zu trocken und eintönig werden zu lassen, hatte ich mit den beiden einen Beitrag zum Moschee-Bau am Ground Zero rausgesucht und stoppt den Beitrag immer wieder, um Vokalbeln zu erklären und zu besprechen.

Madeleine fährt jeden Morgen recht früh ins Büro, meist sind wir um viertel oder 10 vor Acht schon am Cégep. Die Studis kommen an Sprechstunden- Tagen erst ab 10 Uhr, weshalb ich morgens meist noch massig Zeit zum Vorbereiten von kleinen Spielen, Songtexten und/oder Arbeitsblättern für die Sprechstunden habe. Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig gegen halb 7 aufzustehen, aber ich habe wirklich das Gefühl einfach mehr vom Tag zu haben und mehr tun zu können.

Auf den Fotos:

1. Pierre
und ich

2. Pierre und Madeleine - das perfekte Paar

3. Pierre, ich und Michael

sowie 4. Die "Croque Monsieur" bevor sie im Ofen verschwanden